23.1.03 Kleinlaut vs. Oma Hans
In Zusammenarbeit mit Madame-X-Concerts

So, dat erste Konzert im neuen Jahr, war vorweg gesagt der absolute Knaller.
Fast pünktlich begonnen (man bessert sich ja im Laufe der Zeit) fingen Kleinlaut, eine Band aus dem Saarland an. Zu denen kann ich net viel sagen, da ich sogut wie nix mitbekommen han. Musst mich ja erst mal auf en gutet Level saufen. Aber von dem wat ich später mitbekam waren se wohl noch relativ gut gewesen, naja für Saarländer halt. Denk mal dat Kleinlaut ca. 30-45 min. en Deutsch-Punk (kann mich aber auch täuschen, da ich saufrüh sternhagelvoll war) gespielt han. Zu dem Zeitpunkt war de Schimmelkeller auch schon geknüppelt voll. Hätt ich net gedacht, dat soviel los sein wird.
Auf jeden Fall begannen dann Oma Hans zu spielen, von denen ich leider auch net viel mitbekam, weil ich ständig irgendwelchen Leuten Bier verkaufen musste un so kaum hinter der Theke rauskam. Waren aber von dem wenigen wat ich mitbekommen han saugeil gewesen. Sie spielten ca. 60 min., lange gut durchdachte angenehm zynische Lieder. Wat soll man zu so na band noch sagen, die hat halt Kultstatus, un dem wurde sie vollkommen gerecht. Nach vorherigen Projekten wie Angeschissen, Blumen am Arsch der Hölle und Dackelblut traten sie nun das erste mal in Trier auf, un dat is em Tobi von Madame-X-Concerts zu verdanken, der se klargemacht hatt.
Scheiße war nur, dat irgendwann et Ex-Haus keine Leute mehr reingelassen hatt, wo auch kein Protest mehr geholfen hat. Sorry für die Leut die net mehr reingekommen sin. Aber et war wirklich brechen voll gewesen. Fast en Rekord für de Schimmelkeller. Wenn ma dat vorher gewusst hätten, wär dat ganze Konzert im Exil abgelaufen. Naja, war aber net so, gefeiert un gesoffen wurd trotzdem. Fotos gibt et leider keine, da et sich erst kurz vor Konzertbeginn rausstellte, dat ma kein Fotoaperrat mehr bekommen würden. Erstaunlich war et, dat et keine Schlägerei o.ä. gab. Ein komplett unstressiger Abend, astrein.
Danke an die Bands un an die Helfer, die diesmal extra viel schaffen mussten, un wie immer an die Leut die gekommen sin, auch wenn et meiner Meinung nach en paar Saarländer zuviel waren. War allet in allem en kerngeiler Abend gewesen.


Bis zum nächsten Rettdog-Konzert.